Die Angst zu versagen.
Sie kann Dich auffressen,
sich in Dich hineinschleichen,
und regelrecht lähmen.
Da ist eine Idee,
da ist ein Funke.
Da ist etwas, was Dich begeistert,
was Du teilen möchtest,
etwas was Du wagen möchtest,
gestalten möchtest.
Und dann hüpft sie rein, diese nervige Angst!
Was, wenn es nicht gut genug ist?
Was, wenn ich ausgelacht werde?
Mich blamiere?
Mich niemand mehr mag?
Diese Gefühle können sich total real anfühlen.
Und es gibt sicherlich auch immer Menschen, denen das, was Du sagst,
was Du zum Ausdruck bringst,
nicht gefällt.
Das kann gar nicht anders sein!
Dafür ist die Welt zu bunt und vielfältig. Jede:r hat einen anderen Geschmack, eine andere Leidenschaft und das ist gut so.
Alles andere wäre vermessen.
Aber was machst DU daraus?
Ist es einfach eine bunte Welt oder nimmst Du es als Botschaft gegen Dich,
lässt es Deinen Wert bestimmen:
„Wenn das, was ich zum Ausdruck bringen will nicht gemocht wird, dann bin ich schlecht, nicht wertvoll.“
Diese Fehlverknüpfung macht so viel Angst (berechtigterweise!)
bringt so viel Leid,
so viel Lähmung.
Und dadurch so viel Unausgesprochenes,
Unausgedrücktes.
So viel Verstecktes,
so viel Heimliches,
so viel Maske.
Und dabei sehnen wir uns doch alle danach,
GANZ hier zu sein,
uns ganz zu zeigen,
und ganz angenommen zu sein.
Die große Frage: nehmen wir uns selbst an? Und wie begleiten wir uns in diesen Herausforderungen?
Kannst Du Dich selbst annehmen, in dem Versuch etwas zum Ausdruck zu bringen und dabei vielleicht abgelehnt zu werden?
Bist Du für Dich da, wenn die Situation eintritt - unterstützend und liebevoll - oder steht da schon die innere Kritikerin parat und schlägt noch obendrauf?*
„Kein Wunder, das hast du nicht gut gemacht!
Das hättest du besser machen müssen!
Du bist zu…
Zu viel…. zu wenig… falsch.“
Wie sollte sich da dieser Teil, der sich ausdrücken möchte wohl fühlen,
geschützt fühlen?
Ist die Gefahr wirklich im Außen oder bist eigentlich du selbst deine größte Gefahr?
Wie Du mit Dir umgehst in solchen Situationen ist das Entscheidende.
Ob Du Dich liebevoll selbst darin halten und auffangen kannst, ist das Entscheidende.
Es ist das, was Dich rettet oder untergehen lässt.
Das Außen kannst Du nicht beeinflussen und es gibt auch gar keinen Grund dazu.
Die Welt ist bunt und darf bunt sein.
Aber erlaubst Du Dir Deine Buntheit in die Welt zu tragen egal ob sie gut aufgenommen wird oder nicht?
Bist Du für Dich da?
Stehst Du auf der anderen Seite Deines Dich-Ausdrücken-Experimentes für Dich mit Liebe da,
mit ermutigenden Worten,
mit Unterstützung,
mit Trost?
Oder bist Du selbst Deine größte Kritikerin, vor der Du zurecht erzittern darfst?
Wenn Du Dich selbst nicht in Liebe in so einem Prozess halten kannst, dann ist es kein Wunder, wenn Du dich lieber versteckst, wenn Du lieber kein Risiko eingehst.
Oder wenn Du dich doch pusht und es versuchst, der Spaß dabei vielleicht verloren geht.
Und doch wieder die Angst,
die Unsicherheit überwiegt
und Du viel Druck in Dir spürst.
Denn eigentlich sollte das doch alles Spaß machen, sich selbst zum Ausdruck zu bringen.
So sind wir gedacht,
dafür sind wir hier,
das könnte eigentlich das Natürlichste der Welt sein und zur Schönheit und Vielfalt der Welt beitragen.
Daher prüfe für Dich.
Es ist so einfach das Außen,
das Umfeld dafür verantwortlich zu machen, dass Du nicht das lebst, was Du gerne leben möchtest. (zumindest heute, als Erwachsene, als Suchende nach dem Glück)
Vielleicht geht es um etwas ganz anderes:
dass Du Deine größte Unterstützerin,
Deine größte Cheerleaderin wirst.
Dass du all die destruktiven Muster,
die Abwertung,
die Bewertungen über Dein Sein anschauen und auflösen darfst.
Um überhaupt mutig und verspielt und voller Freude an eine neue Herausforderung, ein neues Projekt, eine Herzensangelegenheit herangehen zu können.
Denn Du hast etwas zu teilen und bist wertvoll,
ganz sicher.
Es gibt Dich nur ein einziges Mal und ich möchte Dich hören.
Ich möchte Dich sehen.
Danke, dass es Dich gibt.
*Und es gibt natürlich viele „Gründe“ wie schlechte Vorerfahrungen oder bestimmte Prägungen zum Beispiel aus der Herkunftsfamilie etc., die belegen können, dass Ablehnung real ist. Und die wir manchmal sogar als eigene innere Stimmen übernommen haben.
Ja, all das ist wahr.
Und dadurch haben wir vielleicht auch nicht gelernt, uns selbst anzunehmen.
Aber jetzt bist Du dran.
Willst Du es selbst in die Hand nehmen und umschreiben oder soll es so bleiben?
Du hast immer die Wahl. Sie steht Dir zu.
Kapieren wo ein Verhaltensmuster herkommt macht Sinn, aber eine neue Entscheidung, einen neuen Umgang mit Dir selbst musst Du selbst lernen. Das kann Dir keiner abnehmen.
Also besser heute als morgen, oder?
Du darfst Dir dabei auch gerne Unterstützung holen :-)
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