Ich habe manchmal Angst vor meiner Wildheit,
meiner Unangepasstheit.
Denn was wird sie bringen?
Wohin wird sie mich führen?
Wo werde ich anecken,
wo unbequeme Entscheidungen treffen dürfen?
Wo mich komisch benehmen?
Wo werde ich mutig sein müssen?
Wo werde ich Ablehnung erfahren?
Und wo totalen Genuss?
Alles ist möglich und das ist so spannend.
Wenn ich meine Größe zulasse, gebe ich die Kontrolle ab.
Ich wage es und springe und ALLES ist möglich.
Das Problem ist, ich traue mir in solchen Momenten selbst nicht, was und wie und wer ich dann bin.
Auf jeden Fall unkontrollierbar für meinen konditionierten, genormten, angepassten Verstand.
Und das ist eine Bedrohung für mein Sicherheitsgefühl.
Ich bin nicht mehr so planbar,
nicht mehr in vertrauten Routen unterwegs.
Puhhh…. und das löst Stress aus.
Dann doch lieber klein bleiben, oder?
Aber nein, die Sehnsucht nach der Freiheit ist zu groß.
Und so gehe ich mutig Schritt für Schritt und erforsche meine wilde und unangepasste Seite 😊
Und tanze auf der Brücke.
Auf der einen Seite Verletztheit, traumatische Erfahrungen, Schmerzen und Enge.
Das ist eine Wahrheit.
Eine Seite von mir,
ein Teil, der mich geprägt hat.
Auf der anderen Seite meine Größe,
meine Wildheit,
meine Lebendigkeit,
meine Unangepasstheit,
meine Frechheit,
meine Verspieltheit,
meine Lebenslust.
Auf der Brücke zwischen beiden tanze ich.
Ich tanze, bis es nur noch die Freiheit gibt.
💛